Tschechien: Rockend und rollend Die Musiker des Prager Ensembles „The Tap Tap“ sitzen im Rollstuhl oder sind spastisch gelähmt. Dabei ist „The Tap Tap“ ein Orchester wie jedes andere: Es will einfach nur Musik machen – und bloß keinen Mitleidsbonus.
Serbien: Weiter geht's! Los! Kampf! Milorad Senkovic hat als Türsteher gearbeitet. Vor sechs Jahren wurde er vor einem Restaurant in Belgrad angeschossen. Die Kugel verfehlte knapp das Herz und traf ins Rückenmark, seitdem ist er querschnittsgelähmt.
Bulgarien: Der Schatten der Dinge Tausende Menschen arbeiteten in den Betrieben des staatlichen Blindenverbands in Bulgarien. Nach der Wende wurden fast alle Fabriken geschlossen – die meisten Blinden wurden arbeitslos. Peter Voinov ist einer von ihnen.
Rumänien: Leben nach dem Kinderheim Der 21-jährige Edi wuchs unter katastrophalen Bedingungen in einem rumänischen Heim für Kinder mit Behinderung auf. Doch trotz seiner schweren Vergangenheit hat er seinen Weg gefunden.
Ungarn: Fannys Lächeln Auf staatliche Unterstützung warten Menschen mit Behinderung in Ungarn oft vergebens. Fanny ergreift deswegen selbst die Initiative. Als Bloggerin nennt sie sich „Mosolyka“, das bedeutet so viel wie „Lächeln“.
Bulgarien: Leben im Blinden-Ghetto Am Rand von Sofia leben rund 500 Blinde in einem Ghetto. Sie haben kaum die Chance auf einen Job, und mit weniger als 100 Euro Blindenrente haben sie „draußen“ keine Chance.