Belarus

Die Menschenforscherin

Sie hört zu. Wenn die Menschen ihr die Geschichten ihres Lebens erzählen, geraten manche ins Stocken. Manche stimmen sowjetische Lieder an, manche weinen. Swetlana Alexijewitsch notiert es. So entstand aus Protokollen „Secondhand-Zeit. Leben auf den Trümmern des Sozialismus“, Swetlana Alexijewitschs neuester „Roman in Stimmen“.

Die 1948 in der Ukraine geborene und in Belarus aufgewachsene Schriftstellerin versteht sich als „Menschenforscherin“. Wer ihr Werk liest, begreift...

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