Russland

„Ich bin ein Zeuge“

ostpol: Herr Lebedew, Ihr Roman erzählt von der Beziehung eines Jungen zu einem alten blinden Mann, den er „zweiter Großvater“ nennt. Später erfährt man: Früher war dieser Großvater Kommandant eines stalinistischen Straflagers. Warum haben Sie als junger Autor von 31 Jahren den Gulag als Stoff gewählt?

Sergej Lebedew: Der Stoff hat mich gewählt. Bereits als Jugendlicher habe ich in den 1990er Jahren an geologischen Expeditionen nach Zentralasien und in den Norden Russlands...

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