Korrespondent & Trainer , Österreich
Stephan Ozsvath

1965 als rheinisch-ungarischer Mestize geboren. Studium in Berlin, Granada, Debrecen. Seit 1992 on air für die ARD. Seit 1996 bei Inforadio (RBB) als Reporter, Redakteur, Moderator - ausserdem Redakteur Deutschlandradio Kultur. Seit 2006 Korrespondent für Südosteuropa (n-ost; ARD). Ab 1.9.2012 ständiger ARD-Hörfunk-Korrespondent im ARD-Studio Südosteuropa (Wien).
Länderschwerpunkt: Ungarn
Kompetenz: Radio, Print

Beiträge

Ungarn Proteste am Nationalfeiertag

Die Stimmung an manchen Plätzen in Budapest ist anlässlich des Nationalfeiertages aufgeheizt. Rechtsextreme wie die Partei „Jobbik“ (Die Besseren) versammeln sich, wettern gegen Zigeuner und fordern eine Revision des Trianon-Vertrages von 1920, der Ungarn um zwei Drittel seines Territoriums brachte. Auf dem Heldenplatz im Budapester Zentrum tritt gar der britische Holocaust-Leugner David Irving auf, der in seiner Rede als Gemeinsamkeit zwischen Ungarn und Großbritannien hervorhebt, dass

Ungarn Angst vor Unruhen am Nationalfeiertag

Zum ungarischen Nationalfeiertag am morgigen 15. März, will die Opposition Mobil machen. Bei einer Versammlung auf dem Budapester Heldenplatz soll der britische Holocaust-Leugner David Irving reden. Es werden ähnliche Krawalle befürchtet wie im Herbst 2006. Diese versucht die Polizei mit einem massiven Aufgebot zu verhindern. Mehrere rechtsexreme Gruppierungen haben "Gewalt und Terror" angekündigt. Bei Razzien wurden Waffenlager ausgehoben, die Polizei fand unter anderem Steins

Ungarn Noch mehr Macht für „Lügenpremier“

Mit seinem Bekenntnis, vor den ungarischen Parlamentswahlen die Wähler über seine wahre Politik belogen zu haben, hatte Ungarns Premier Ferenc Gyurcsány im Herbst 2006 eine Welle wütender Proteste in Budapest ausgelöst. Gyurcsány hat den Ungarn einen radikalen Sparkurs verordnet. Kein Wunder: Das Defizit liegt bei zehn Prozent. Ungarn ist vom Musterknaben zum Sorgenkind der Europäischen Union geworden. Nun sitzt Gyurcsány fester im Sattel denn je: Der Parteitag der ungarischen So

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