Korrespondent & Trainer , Österreich
Stephan Ozsvath

1965 als rheinisch-ungarischer Mestize geboren. Studium in Berlin, Granada, Debrecen. Seit 1992 on air für die ARD. Seit 1996 bei Inforadio (RBB) als Reporter, Redakteur, Moderator - ausserdem Redakteur Deutschlandradio Kultur. Seit 2006 Korrespondent für Südosteuropa (n-ost; ARD). Ab 1.9.2012 ständiger ARD-Hörfunk-Korrespondent im ARD-Studio Südosteuropa (Wien).
Länderschwerpunkt: Ungarn
Kompetenz: Radio, Print

Beiträge

Ungarn Rechtsextreme randalieren

Am Jahrestag des Volksaufstandes von 1956 hat es in Ungarn wieder gekracht: Rechtsradikale randalierten erneut in der Budapester Innenstadt, wie schon vor einem Jahr, wie seitdem immer wieder. Es gab 19 Verletzte, die meisten von ihnen Polizisten. Damals wie heute fordern die Randalierer: Premierminister Gyurcsány soll abtreten. Der hielt unterdessen eine Festansprache in der Oper und sagte: „1956 kann man nur gedenken, indem sich die Menschen die Hände reichen.“

Lettland Rakete auf der Haseninsel

Er sieht aus wie eine Kreuzung aus Eiffelturm und Rakete. Der Fernseh-Turm von Riga steht auf der "Haseninsel" in der Daugava. Bei gutem Wetter kann man von der Aussichtsplattform in 97 Meter Höhe das 50 Kilometer entfernte Sigulda sehen oder den Rigaer Meerbusen. Mit knapp 370 Metern ist der Turm der höchste in der EU und überragt sogar den Berliner Fernsehturm um einen halben Meter. Heute versorgt er ganz Lettland mit Funksignalen: für Radio, Fernsehen und Mobilfunk.

Ungarn "Wir haben gelogen, von morgens bis abends"

"Wir haben gelogen, von morgens bis abends". Am 17. September vor einem Jahr schlug dieses Zitat wie eine Bombe in der ungarischen Öffentlichkeit ein. Das Zitat stammt aus einer Rede, die Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány bereits nach seiner Wiederwahl im Mai 2006 vor den Mitgliedern seiner sozialistischen Fraktion in dem Badeort Balatonöszöd gehalten hatte. In rüden Worten gab er darin eine Wahllüge zu, nämlich die wirtschaftlichen Eckdaten rosarot gemalt zu h

Ungarn Ungarische Rechtsextreme gründen Wehrsportgruppen

Am 25. August wollen ungarische Rechtsextreme auf dem Gelände der berühmten Budaer Burg in Budapest den "Fahneneid" ablegen. Ein ehemaliger Verteidigungsminister wird die ersten Mitgliedsausweise für die "Ungarische Garde" verteilen. Auch eine "Nationalgarde des Karpatenbeckens" ist im Aufbau. Die Gründung der paramilitärischen Gruppen sorgt nicht nur in Ungarn für Entsetzen. Nur der rechtskonservative Bürgerbund FIDESZ toleriert die Rechtsext

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