Tschechien

Das Erbe der Grenze

Am 4. Dezember 1989 war Miroslav Schwarz nicht zum Feiern zumute. Der Zollwachtmeister hatte gerade eine Zwölf-Stunden-Schicht hinter sich, als die Anordnung am Grenzübergang Dolni Dvoriste ankam. Über 40 Jahre lang hatte das kommunistische Regime die Tschechoslowaken hinter einer Grenzanlage mit Stacheldraht, Minenfeldern und bissigen Hunden eingesperrt. Jetzt jubelten und hupten die Menschen. Schwarz nennt diese Leute „Schreihälse“. Am Tag, als der Eiserne Vorhang fiel, sollte er...

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