Journalist, Russland
Ulrich Heyden

Ulrich Heyden berichtet seit 1992 für deutschsprachige Tages- und Wochenzeitungen aus Moskau und anderen Brennpunkten im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion (Moskau, Kiew, Jakutsk). Geboren wurde er 1954 in Hamburg, wo er Volkswirtschaft und Geschichte studierte. Heyden arbeitete als Producer für das ZDF und als Dokumentationsjournalist für den Spiegel. Seine Schwerpunktthemen sind Alltag, Geschichte und Opposition in Russland.

Beiträge

Russland PANNEN BEI DER PREMIERE

Mit einiger Verspätung hat nun auch der letzte der drei großen Moskauer Flughäfen einen S-Bahn-Anschluss. Zwischen dem internationalen Flughafen Scheremetjewo II und der Moskauer Innenstadt wurde in dieser Woche eine neue Zugverbindung eröffnet. Der Alptraum, wegen der ständigen Verkehrsstaus ein Flugzeug nach Deutschland zu verpassen, ist damit endgültig vorbei. Selbst die russische Fußball-Nationalmannschaft musste schon einmal auf die Metro umsteigen, weil nach Schere

Russland RINGEN UM DEN KASPISCHEN RAUM

In St. Petersburg treffen sich am Sonnabend die Präsidenten von Armenien und Aserbaidschan, um über den Berg-Karabach-Konflikt zu verhandeln. Dort kam es im März zu den schwersten Gefechten seit dem Ende des Krieges 1994. Der neue armenische Präsident Sersch Sarkissjan allerdings vertritt in den Verhandlungen eine harte Linie, weil er selbst aus Karabach stammt. Aserbaidschan seinerseits rüstet auf, gestärkt durch Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft.

Russland GEMEINSAM AUF DER SCHIENE

Die russische Staatsbahn RZD will nach dem im Herbst geplanten Börsengang bei der Deutschen Bahn einsteigen. Bahnchef Hartmut Mehdorn erklärte auf einer Eisenbahnkonferenz im russischen Badeort Sotschi, er würde dies begrüßen. Umgekehrt könnten sich deutsche Investoren an Tochterunternehmen der russischen Bahn im Logistik-Bereich beteiligen. Mit einem gewaltigen Modernisierungsprogramm will Russland sein Bahnsystem auf Vordermann bringen und in den Güterverkehr mit China

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