Länder

Rumänien

Rumänien "Wie ich das Ende dieser Welt verbrachte"

In der Kategorie "Generation K plus" der Berlinale lief der rumänisch-französische Film "Wie ich das Ende dieser Welt verbrachte". Beim Filmfest in Cannes bekam die Hauptdarstellerin Dorotheea Petre als erste rumänische Schauspielerin überhaupt einen Darstellerpreis. Ähnlich wie "Goodbye Lenin" behandelt der Film die sozialistische Epoche in Rumänien weder sehr nostalgisch noch sehr politisch, eher alltäglich mit Augenzwinkern und einem ganz s

Rumänien Ceausescus langer Schatten

Wenige kommunistische Diktatoren haben so despotisch regiert wie der rumänische Staatschef Nicolae Ceausescu. Obwohl Ceausescu Ende 1989 im Schnellverfahren hingerichtet wurde, ist sein Schatten lang und das Thema Vergangenheitsbewältigung im EU-Neuland Rumänien eine heikle Sache. Nun wagt sich erstmals eine Ausstellung in Bukarest, den Schleier über der kommunistischen Vergangenheit zu lüften. Die Schau mit dem ironischen Titel "Die Goldene Epoche. Zwischen Propaganda und Real

Rumänien Spuren in der großen Leere

"Stadt der Kulturen" - unter diesem Motto präsentiert sich Europas diesjährige Kulturkapitale Sibiu/Hermannstadt. Die winzige jüdische Gemeinde der siebenbürgischen Stadt will sich im Sommer mit dem Euro-Judaica-Festival am Programm beteiligen. Dabei gleicht das jüdische Leben Sibius einer Blume, die langsam verwelkt: Der letzte Rabbi wanderte vor über 50 Jahren Richtung Amerika aus, in der Synagoge wurde der Sabbat zuletzt vor mehr als einem Jahrzehnt gefeiert und in

Rumänien Der König der rumänischen Roma

In Europa leben etwa zwölf Millionen Roma. In einem Vorort von Sibiu (Hermannstadt), der europäischen Kulturhauptstadt 2007, residiert der „König der Roma“ Florin Cioaba. Er möchte die zersplitterten Roma-Stämme einen und politisch vertreten. Im Gespräch mit n-ost-Korrespondentin Brigitta Gabrin verteidigt Cioaba die jahrhundertealte Tradition der Roma, ihre Töchter bereits im Kindesalter zu verheiraten, präsentiert sich gleichzeitig aber ausgesprochen modern

Rumänien Das Spiel mit den Nullen

Fünf Währungsreformen haben die Rumänen seit 1989 über sich ergehen lassen müssen. Zuletzt wurden im Jahr 2005 vier Nullen auf den Geldscheinen gestrichen und ein neuer Leu eingeführt. Seitdem existierten alte und neue Leu parallel. Waren wurden in beiden Währungen ausgepreist. In den Geldbörsen gab es alte und neue Scheine, zur Verwirrung der Touristen aber auch der Einheimischen. Im Januar 2007 nun werden die alten Geldscheine endgültig aus dem Verkehr gezogen.

Weitere Artikel laden