Journalist, Russland
Ulrich Heyden

Ulrich Heyden berichtet seit 1992 für deutschsprachige Tages- und Wochenzeitungen aus Moskau und anderen Brennpunkten im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion (Moskau, Kiew, Jakutsk). Geboren wurde er 1954 in Hamburg, wo er Volkswirtschaft und Geschichte studierte. Heyden arbeitete als Producer für das ZDF und als Dokumentationsjournalist für den Spiegel. Seine Schwerpunktthemen sind Alltag, Geschichte und Opposition in Russland.

Beiträge

Russland Weißrussische Delegation in Moskau

Für Putin gibt es im Druschba-Desaster nur einen Schuldigen: Den weißrussischen Präsidenten Aleksandr Lukaschenko. Opfer des Pipeline-Desaster seien die russischen Ölkonzerne und die Verbraucher in Europa. Auf einer Sondersitzung mit Mitgliedern des russischen Regierungskabinetts erklärte der Kreml-Chef, es müsse "alles getan werden", um die Interessen der russischen Ölkonzerne und der westlichen Verbraucher zu schützen. Am Dienstag traf in Moskau eine Regi

Russland Putin und Lukaschenko suchen Kompromiss

Ein mögliches Ende des Konflikts zwischen Moskau und Minsk um die "Druschba"-Pipeline ist in Sicht. Bis Freitag sollen die Ministerpräsidenten beider Länder Details einer Vereinbarung über den Öl-Transit nach Europa ausarbeiten. Unterdessen hoffen die Moskauer Liberalen, dass die russischen Preiserhöhungen für Öl und Gas das Regime Lukaschenko ins Wanken bringen. Die traditionelle russische Linke dagegen fürchtet, das Russland seinen Einfluss auf den Br

Belarus Lukaschenko dreht am Öl-Hahn

Der weißrussische Präsident Aleksandr Lukaschenko setzt Europa unter Druck: Mit einer Unterbrechung der Druschba-Pipeline, über die russisches Öl nach Deutschland, Polen und die Ukraine fließt, versetzte er den Westen in Alarmstimmung.  Zwischen Moskau und Minsk ist ein Handelskrieg um Gas und Öl ausgebrochen. Der russische Pipeline-Konzern Transneft verspricht, die Lieferausfälle nach Europa über andere Wege zu kompensieren.

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