Journalist, Russland
Ulrich Heyden

Ulrich Heyden berichtet seit 1992 für deutschsprachige Tages- und Wochenzeitungen aus Moskau und anderen Brennpunkten im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion (Moskau, Kiew, Jakutsk). Geboren wurde er 1954 in Hamburg, wo er Volkswirtschaft und Geschichte studierte. Heyden arbeitete als Producer für das ZDF und als Dokumentationsjournalist für den Spiegel. Seine Schwerpunktthemen sind Alltag, Geschichte und Opposition in Russland.

Beiträge

Russland Polnischer Premier trifft Putin

Bei einem Treffen mit Donald Tusk im Kreml erklärte Wladimir Putin, bei guten Wirtschaftsbeziehungen lasse sich "jedes Problem" zwischen beiden Ländern lösen. Polen gehöre zu den zehn wichtigsten Handelspartnern Russlands. Zuletzt war vor sechs Jahren ein polnischer Regierungschef in Moskau gewesen. Der neue polnische Ministerpräsident versuchte, die fest gefahrenen Gespräche zwischen Warschau und Moskau wieder in Gang zu bringen.

Russland KRITIK AM UNFAIREN WAHLKAMPF

Russlands Kommunisten-Chef Gennadi Sjuganow kritisiert vor den Präsidentschaftswahlen am 2. März die Politik Wladimir Putins und die Dominanz seines Kronprinzen Dmitri Medwedjew im Fernsehen. Die drei anderen Kandidaten, unter ihnen Sjuganow, kommen in russischen Programmen nur selten zu Wort. Dem amtierenden Präsidenten wirft Sjuganow "leere Drohgebärden" gegenüber dem Westen vor. Bei einer "richtigen Politik" gäbe es keine amerikanischen Raketen-Basen in P

Russland DER KRONPRINZ UND EIN PAAR LAHME ENTEN

Die Kandidaten für die russische Präsidentschaftswahl stehen so gut wie fest. In der vergangenen Woche registrierte die Zentrale Wahlkommission Kommunisten-Chef Gennadij Sjuganow und den Ultranationalisten Wladimir Schirinowski. Am Montag bekam Putins Kronprinz, Dmitri Medwedjew, den Kandidaten-Ausweis. Am Dienstag schließlich registrierte die Wahlkommission Andrej Bogdanow, den Vorsitzenden der fast unbekannten Demokratischen Partei. Ob auch der fünfte Kandidat, Ex-Premier Michail Kasj

Russland Kandidaten-Kür zur Präsidentschaftswahl

In diesen Tagen prüft die Zentrale Wahlkommission Russlands die Zulassung der Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 2. März. Bis zum 27. Januar soll das Ergebnis feststehen. Fünf Kandidaten haben ihre Anträge eingereicht, aber wahrscheinlich werden nur drei registriert: Putins Kronprinz Dmitri Medwedjew, KP-Chef Gennadij Sjuganow und der Ultranationalist Wladimir Schirinowski. Medwedjew ist für die Russen kein Unbekannter. Ständig wird er im Fernsehen gezeigt. Na

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