Reporterin, Polen
Agnieszka Hreczuk

Geboren in Gdynia, aufgewachsen in Warschau, studierte internationale Beziehungen in Warschau und Skandinavien. Trainerin für interkulturelle Kommunikation und Lehrbeauftragte (FU und HU Berlin). Praktika und freie Mitarbeit u.a. bei rbb (TV), taz, drs (Radio Schweiz). Aktuell Mittelosteuropa-Reporterin beim Tagesspiegel (Dritte Seite), bei der Berliner Zeitung, sowie bei den polnischen Wochenmagazinen Polityka und Przeglad. Arbeitssprachen: Polnisch, Deutsch und Englisch

Beiträge

Polen Regierung Tusk – ein Jahr ohne Wunder

Am 16. November 2007 versprach Donald Tusk, der neue Regierungschef in Polen, ein Wirtschaftswunder und eine Wende in der polnischen Politik. Ein Jahr später gibt es keine große Feier. Denn die bisherigen Erfolge beurteilen die Wähler mehr als bescheiden. Denn sie assoziieren das erste Jahr der neuen Regierung mit dem Truppenabzug aus dem Irak und dem peinlichen Krieg zwischen der Regierung und dem Präsidenten.

Polen NAHE NACHBARN - WEITE NACHBARN

Aus der polnischen Perspektive ist Weißrussland nicht nur ein undemokratischer Nachbar, sondern auch eine Art Patenkind. Seit dem Fall der Sowjetunion engagiert sich die Regierung in Warschau stark für den Demokratisierungsprozess bei ihrem östlichen Nachbarn. Warschau erteilt weißrussischen Oppositionellen Asyl, unterstützt demokratische Medien, kritisiert Lukaschenko. Für dieses Engagement wurde Polen von Weißrussland zum Feind Nummer Eins erklärt. Umso über

Polen LAWROW IN WARSCHAU – EIN ERFOLG?

Ein Erfolg, dass er überhaupt in Warschau war – so wurde der Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow gestern in Polen gewertet. Er traf mit seinem polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorski und Ministerpräsident Donald Tusk zusammen. Gesprochen wurde sicherlich über den Raketenschild und das polnische Engagement in Georgien, das beinahe den russischen Besuch vereitelt hätte. Doch die Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt. Auf der abschließende

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