Journalist, Russland
Ulrich Heyden

Ulrich Heyden berichtet seit 1992 für deutschsprachige Tages- und Wochenzeitungen aus Moskau und anderen Brennpunkten im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion (Moskau, Kiew, Jakutsk). Geboren wurde er 1954 in Hamburg, wo er Volkswirtschaft und Geschichte studierte. Heyden arbeitete als Producer für das ZDF und als Dokumentationsjournalist für den Spiegel. Seine Schwerpunktthemen sind Alltag, Geschichte und Opposition in Russland.

Beiträge

Russland Hyundai gegen Lada

In Russland läuft Althergebrachtes und Hochmodernes oft parallel nebeneinander. Wer sein Auto durch den TÜV bringen will, zahlt Bestechungsgelder. Das spart Zeit und Nerven. Während beim TÜV Schmiergelder die Regel sind, geht es beim Verkauf westlicher Neuwagen sehr modern zu. Der Markt boomt, und westliche Firmen -  allen voran Japaner und Südkoreaner - locken ihre Kunden mit mehrjährigen Reparatur-Garantien, ein in Russland bisher unbekannter Luxus.

Russland Putins persönliche Sicherheitsbehörde

Mit dem Aufbau einer neuen Ermittlungsbehörde will Russlands Präsident offenbar seinen Einfluss über das Ende seiner Amtszeit hinaus bewahren. Die neue Mammut-Behörde wird von einem Studienfreund Putins geleitet und soll insgesamt 18.000 Mitarbeiter haben. Diese genießen weit reichende Vollmachten. So darf die Behörde selbstständig Strafverfahren einleiten und auch gegen Personen mit besonderem Status wie Parlamentsabgeordneten ermitteln. Der neue Leiter der Behörde

Russland Gasprom straft Weißrussland ab

An diesem Freitag (3.8.) um acht Uhr deutscher Zeit wird der russische Konzern Gasprom seine Gas-Lieferungen nach Weißrussland um 45 Prozent reduzieren, heißt es in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung des halbstaatlichen russischen Gasmonopolisten. Gasprom begründet die Lieferreduzierung mit Zahlungsrückständen Weißrusslands in Höhe von 456 Millionen Dollar. Die Lieferungen treffen das rohstoffarme Weißrussland an einem Lebensnerv. Auch Westeuropa

Russland Russische Flagge vier Kilometer unter Nordpol-Eis

Am Donnerstag wurde von der Besatzung eines Mini-U-Bootes eine russische Staatsflagge aus Titan im Meeresboden am Nordpol verankert. Damit will Russland seinen Anspruch auf einen Teil des Territoriums der Arktis unterstreichen. Ein Wettlauf hat begonnen. Auch die USA, Kanada und Dänemark haben territoriale Ansprüche in der Arktis angemeldet. Dort werden reiche Vorkommen an Öl- und Gas, Diamanten und anderen Mineralien vermutet.

Russland Russische Flagge unter Nordpol-Eis

Wenn alles klappt, erreicht der Eisbrecher "Rossija" und das Forschungsschiff "Akademik Fjodorow" in diesen Stunden des 1. August den Nordpol. An Bord der Schiffe sind 140 Wissenschaftler und Duma-Abgeordnete. Zu den Passagieren gehört auch der deutsche Autor Roger Willemsen. Zwei Tauchboote sollen den Nordpol-Meeresboden in 4.200 Meter Tiefe erkunden. Direkt am nördlichsten Punkt der Erde will man auch eine russische Unterwasserfahne aus Titan aufstellen. Damit will R

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