Tschechien:
EIN GEWEIHTES KREUZ FÜR DIE TODGEWEIHTEN
Junge Tschechen haben am vergangenen Wochenende die Opfer eines Todesmarsches deutscher Zivilisten geehrt, die am 8. Mai 1945 in der Nähe von Prag umgebracht worden waren. Die Initiatoren des Massakers waren tschechische Mitbewohner des Ortes. Sie fürchteten, die Deutschen könnten darüber sprechen, wie sie, die Tschechen, mit den Nazis kollaboriert hatten. Das Verbrechen ist in der Nachkriegs-Tschechoslowakei nie gesühnt worden.