Polen: Freie und missionarische Presse Zwei Kinder der Revolution, die polnische „Gazeta Wyborcza“ und die tschechische „Respekt“ sind heute unverzichtbarer Teil der Medienlandschaft. Das reicht allerdings nicht aus, um auf dem freien Markt zu bestehen.
Polen: Ein Jude als katholischer Priester Der katholische Priester Romuald Waszkinel aus Polen erfährt im Alter von 35 Jahren etwas, dass seine Identität komplett durcheinanderbringt: Seine polnischen Eltern sind gar nicht die leiblichen Eltern. Sie haben ihn auf Bitten eines jüdischen Paares in ihre Obhut genommen, dass kurz darauf im Holocaust umkam. Nun erforscht der 66-Jährige in Israel seine Wurzeln.
Polen: Auch Polen hat Ossis „Polen B“ werden die Regionen östlich der Weichsel genannt, denn sie hinken dem Rest des Landes hinterher. Doch mancher Nachteil wird heute zur Chance.
Polen: STABILES WANKEN Auch die polnische Wirtschaft wird von der globalen Rezession nicht verschont, doch die politischen Maßnahmen sind hier ganz andere als in den meisten anderen Staaten. Die Regierung investiert nicht, sondern kündigt massive Budgetkürzungen an, von Konjunkturprogrammen und größeren staatlichen Hilfen für Unternehmen ist nicht die Rede. Sorgen bereitet polnischen Politikern und Bürgern momentan vor allem die schwächelnde Währung Zloty. Nun ist ein massiver Streit
Polen: Runder Tisch von 1989 in der Kritik Es ist der Gründungsmythos der Dritten Republik Polen: der Runde Tisch, der am 6. Februar 1989 zum ersten Mal zusammentraf. In mehrwöchigen Verhandlungen rang die Opposition dem kommunistischen Regime bahnbrechende Kompromisse ab. Zum ersten Mal knickte eine Staatspartei im Ostblock vor der Opposition ein. Heute aber ist der Runde Tisch umstrittener denn je: Viele Polen kritisieren ihn als Verrat an der Nation und als faulen Kompromiss mit den Kommunisten.
Polen: Rechter Funktionär leitet öffentliches Fernsehen Seit Ende Dezember 2008 wird das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Polen von einem ehemaligen Funktionär der rechtsgerichteten Allpolnischen Jugend geleitet. Der 31-jährige Piotr Farfał war zuvor seit 2006 Mitglied im Rundfunk-Aufsichtsrat, er entstammt der rechtsnationalen Liga Polnischer Familien (LPR). Schon in den ersten Wochen im Amt hat Farfal etliche Führungspersonen bei dem Fernsehsender TVP geschasst und populäre Programme abgesetzt.