Rumänien: Angst vor Billigarbeitern Auch wenn sie nun zur großen europäischen Familie gehören, dürfen Rumänen in mehr als der Hälfte der EU-Mitgliedstaaten auf Jahre hinaus nicht frei arbeiten. Auch Deutschland hat seinen Arbeitsmarkt für Rumänen und Bulgaren vorerst bis Ende 2008 gesperrt. Dennoch: Mehr als zwei Millionen Rumänen arbeiten bereits im westlichen Europa, rund 1,3 Millionen ganz legal.
Rumänien: Die elternlose Generation Hunderttausende von Kindern aus Rumänien leben unter der Aufsicht von Verwandten, Bekannten oder Nachbarn. Ihre Eltern arbeiten meist illegal im Ausland, um dort Geld für ein besseres Leben zu Hause zu verdienen. Der einzige Kontakt mit ihren Kindern besteht per Telephon, Internet, oder Brief. Ohne elterliche Autorität geraten viele Minderjährige außer Kontrolle. Manche werden kriminell, andere ziehen sich zurück. Zuletzt rüttelte der Selbstmord eines Zehnjährigen di
Rumänien: Brüssel hält an Beitrittstermin fest Ein EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum 1. Januar 2007 ist weiter möglich. Der EU-Fortschrittsbericht für beide Länder spricht sich dafür aus, eine endgültige Entscheidung soll jedoch erst im Oktober fallen. In Bukarest und Sofia wurde die Nachricht mit Erleichterung aufgenommen.
Rumänien: Weg mit den Nullen Noch immer stoßen die Rumänen beim Bezahlen in astronomische Höhen vor. Ein kleines Brot kostet beispielsweise 10.000 Lei. Am 1. Juli erhalten die Rumänen nun neues Geld, vier Nullen werden gestrichen. Es ist der Versuch, Anschluss an europäische Standards zu finden. Trotzdem sind etwa 25 Prozent der Rumänen gegen die Reform, es werden Preissteigerungen wie bei der Einführung des Euro befürchtet.
Rumänien: Goldmedaille statt Kindheit Seit Nadja Comaneci ist Rumänien eine Weltmacht im Turnsport. Für den Traum vom Siegespodest quälen sich junge Mädchen Jahre lang unter widrigen Bedingungen. Nach einer Reihe von Skandalen und dem Rücktritt des Meistertrainers könnte nun ein Systemwechsel im rumänischen Turnsport anstehen.
Rumänien: Mit viel Kitsch in den Frühling Aus Magie ist längst ein Paradies des Kitsches geworden: am 1. März feiert ganz Rumänien den Frühlingsbeginn. Martisor heißt das Fest, das seit Jahrhunderten schon mit rot-weißen Schnüren begangen wird.