Slowakei: Ruthenen suchen nach ihren Helden Ausgerechnet der Pop-Art-Künstler Andy Warhol verhalf der ruthenischen Minderheit in der Ostslowakei zur Wiedergeburt. Vor 18 Jahren bekannte er sich, kein gebürtiger Tscheche, sondern Ruthene zu sein.
Slowakei: Zwei EU-Länder auf Crashkurs Die latent gespannten Beziehungen zwischen der Slowakei und Ungarn sind am Wochenende auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Der Grund war die Verweigerung der Einreiseerlaubnis für den ungarischen Präsidenten zu einer Einweihungsfeier für ein Standbild des Ungarnkönigs Stephan I. im südslowakischen Komarno. Beide Seiten werfen einander „grobe Provokation“ vor. Die EU schaut dem Crashkurs bislang tatenlos zu.
Slowakei: Linguistischer Unsinn Eigentlich wollten die Regierungschefs der Slowakei und Ungarns, Fico und Bajnai, im Juli einen Neuanfang der latent belasteten Beziehungen ihrer Länder wagen. Doch es kam wieder etwas dazwischen: Die Slowakei führt ein Gesetz zum Schutz der slowakischen Sprache ein, das nach Meinung Budapests die Minderheitenrechte der ungarnstämmigen Slowaken empfindlich beschneidet.
Slowakei: Neue Ungarn-Partei – Brücke zu Slowaken Formal sieht es so aus, als spalte Bela Bugar die große ungarische Minderheit in der Slowakei: Der auch unter Slowaken beliebte langjährige Chef der ungarischen Minderheitenpartei SMK gründet eine neue Partei.
Slowakei: Ende der postkommunistischen Ära? Noch nie war eine Stichwahl um das Amt des Staatsoberhauptes in der Slowakei so spannend wie die an diesem Samstag. Die Aussichten für Amtsinhaber Ivan Gasparovic und seine Herausforderin Iveta Radicova sind völlig ausgeglichen. Radicova wäre nicht nur die erste Frau im höchsten Amt in Bratislava (Pressburg), sondern ihre Wahl würde auch das Ende der postkommunistischen Ära in Mittelosteuropa einläuten.
Slowakei: Sportfan oder Konkubine Am Samstag wählen die Slowaken ein neues Staatsoberhaupt. Präsident Gasparovic fiel vor allem durch seine Sport-Leidenschaft auf. Seine Gegnerin Iveat Radicova hat es gegen ihn schwer.