freie Journalistin, Österreich
Simone Brunner

Studium der Germanistik und Slawistik in Wien und St. Petersburg. Seit 2009 Journalistin mit Osteuropa-Schwerpunkt mit Stationen bei der Moskauer Deutschen Zeitung, der österreichischen Tageszeitung "Wirtschaftsblatt" und einem Filmprojekt über die europäische Gasversorgung ("Gas Monopoly", Ko-Produktion ORF und ARTE). Seit 2013 freie Journalistin mit Schwerpunkt auf Ukraine, Russland und Belarus. Publikationen in Profil, Datum, Welt, Falter, Zeit Online, Cicero, Wiener Zeitung u.a. Auszeichnungen: Hauptpreis Print "Journalismus von unten" der österreichischen Armutskonferenz 2014, Shortlist n-ost-Reportagepreis 2016, Renovabis-Recherchepreis Osteuropa 2016

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Gesellschaft / Belarus Nichts mehr zu verlieren

Belarus erlebt derzeit die größten Proteste seit Jahren. Sie hatten sich an einer Strafgebühr für Arbeitslose entzündet und richten sich mittlerweile direkt gegen das politische System unter Präsident Alexander Lukaschenko. Dieser Tage wurden knapp 200 Menschen in Minsk und anderen Städten verhaftet. Die Proteste kommen für den Autokraten Lukaschenko zu einem schlechten Zeitpunkt: Während er mit Moskau im Clinch ist, kam es zuletzt zu einer leichten Annäherung an die EU.

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