Das Osteuropa-Magazin

ostpol zeigt eine Region auf der Suche nach sich selbst: zwischen Sehnsucht nach Stärke, ständigem Wandel und Stagnation. Wir machen die Vielfalt Osteuropas sichtbar mit einem Journalismus, der in die Tiefe geht und sich nicht in Meinungsgräben zurückzieht.

Insel der Glückseligen? Jedes Jahr Mitte August verwandelt sich ein von der Donau umschlossenes Areal im Norden von Budapest für eine Woche in ein Partygelände. Seit 25 Jahren schon feiern Menschen aus der ganzen Welt eine Woche lang auf dem Sziget Festival – Sziget bedeutet Insel auf Ungarisch. Was als kleines Studentenfestival startete, ist inzwischen eines der größten und beliebtesten Musikfestivals in Europa mit über 1.000 Bands und einer halben Million Besucher. Das Sziget versteht sich in gewisser Weise als temporäre weltoffene Alternative zum sich zunehmend abschottenden Orban-Ungarn. Der ungarische Fotograf Laszlo Mudra, der das Festival seit vielen Jahren fotografisch begleitet, sagt aber auch, dass die Tickets mit 325 Euro inzwischen so teuer geworden sind, dass junge Ungarn sie sich kaum noch leisten können. 

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Bild & Reflexion

Interviews, Statements, Fotostrecken: Wir setzen uns mit der Aufgabe von visuellen Medien im journalistischen Kontext auseinander und zeigen Arbeiten internationaler Bildproduzenten.

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Reflections about journalism, politics and culture in the original language: Find a collection of our foreign language texts here.

Gemischtes Doppel: Russland/Ukraine

Das Gemischte Doppel gibt jeden Mittwoch persönliche Einblicke in die Ukraine und Russland, geschrieben von Inga Pylypchuk (Ukraine) und Maxim Kireev (Russland).

Innenansichten

Ob Zensur in Ungarn, Wahlen in der Ukraine oder Proteste in Russland: Regelmäßig schreiben osteuropäische Intellektuelle für ostpol über Entwicklungen in ihren Ländern.

Stereoscope

Streitgespräche, Analysen und Essays von osteuropäischen Journalisten. Unsere Autoren diskutieren über ihr journalistisches Selbstverständnis, den Zustand der Medien und die Debatten in ihren Ländern.